Was ich gelernt habe
Was Feyre mir über Neuanfänge beigebracht hat
· ACOTAR
Feyre beginnt die Reihe als jemand, der nur überleben will. Warum ihre Geschichte für mich eine über das Neuanfangen ist, auch wenn es sich falsch anfühlt.
Als ich A Court of Thorns and Roses zum ersten Mal gelesen habe, fand ich Feyre anstrengend. Stur, verschlossen, immer im Überlebensmodus. Erst beim zweiten Lesen habe ich verstanden, dass genau das der Punkt ist.
Überleben ist nicht dasselbe wie leben
Feyre hat jahrelang nur funktioniert. Sie jagt, sie versorgt ihre Schwestern, sie denkt nie darüber nach, was sie eigentlich will. Als dieser Druck plötzlich wegfällt, weiß sie nichts mit sich anzufangen. Das kenne ich von mir selbst besser, als mir lieb ist.
Manchmal ist der schwerste Schritt nicht, etwas Neues anzufangen, sondern zuzugeben, dass das Alte nicht mehr passt.

Was ich mitgenommen habe
- Ein Neuanfang muss sich nicht gut anfühlen, um richtig zu sein.
- Man darf die Person sein, die man vorher war, und trotzdem eine andere werden.
- Die richtigen Menschen merken, wann man Raum braucht und wann Halt.
Spätestens ab Band zwei wird aus Feyres Geschichte eine über Heilung. Darüber schreibe ich bald einen eigenen Beitrag.



